Elbe-Altmark-Wendland

POIs am Grünen Band
Grenzerlebnis Stresow und Grenzlandmuseum Schnackenburg
Nahe des Fachwerkstädtchens Schnackenburg an der Elbe liegt die Gedenk- und Begegnungsstätte Stresow. Dort, wo ehemals das Dörfchen Stresow lag, erinnert heute eine Gedenk- und Begegnungsstätte an das Schicksal des ehemaligen Grenzdorfes, das zu Zeiten der deutschen Teilung zwangsgeräumt und dessen Häuser abgerissen wurden. Die Gedenkstätte zeigt und erläutert einen typischen Ausschnitt der ehemaligen Grenzbefestigungsanlagen. Über den Grenz- und Naturerlebnispfad Stresow, der von hier auf dem ehemaligen Kolonnenweg führt, kann der Besucher mit dem Fahrrad aber auch die einzigartige Natur am Grünen Bande erleben: Eine Beobachtungsplattform lädt ein zum Ausblick über Polderflächen und ausgedehnte Feuchtwiesen in der Alandniederung, wo zum Winterhalbjahr Tausende von Zugvögeln rasten. Entlang des ehemaligen Kolonnenweges geht es weiter, gesäumt von sandigen Trockenrasen und Dünen als idealer Lebensraum für Eidechsen, wärmeliebende Insekten und Heidelerchen. Der Grenzerlebnispfad führt bis zum Grenzlandmuseum Schnackenburg an der Elbe.
Grenzlandmuseum Schnackenburg
Am Markt
29493 Schnackenburg
Fon: 05840 210
www.museum-schnackenburg.de
Biosphärenreservat Mittelelbe
Außenstelle Arneburg
Breite Straße 15
39596 Arneburg
Telefon: 03 93 21 - 5 18 24
Fax: 03 93 21 - 5 18 16
Grenzhistorischer Rundweg im Amt Neuhaus
Im heute zu Niedersachsen gehörenden Amt Neuhaus (ehemals DDR) kann der Besucher die jüngere deutsche Geschichte hautnah auf dem grenzhistorischen Rundweg erleben. Zwischen den Elbdörfern im Amt Neuhaus verlief der Grenzzaun direkt auf dem Elbedeich, nur wenige Meter entfernt von den Bauernhäusern. So versperrte der Zaun den Dorfbewohnern den Blick auf die Elbe. Der grenzhistorische Rundweg verbindet zwei noch vorhandene Grenztürme und zeigt im Gelände Reste des Grenzzauns. Teil des Rundweges sind zwei Ausstellungen zum Thema ?Zwangsaussiedlung? und ?Leben im Sperrgebiet?. Teil des Rundweges ist die St. Lukas-Kapelle, die als einziger Kirchenneubau im Grenzsperrgebiet der DDR gilt. Auf deren Vorplatz findet sich eine von11 Klangschalen, die den Lauf der Elbe begleiten. Das Thema Zwangsaussiedlung hatte für die Dörfer hinterm Deich eine besondere Bedeutung, denn auch im Amt Neuhaus ?verschwanden? mit den beiden Aussiedlungsaktionen in den 50er und 60er Jahren ganze Dörfer. Beim Neubau des Elbedeiches wurden Reste damals abgerissener Bauernhöfe gefunden und daraus eine Gedenkstätte gestaltet.
Vor Ort werden verschiedene Führungen auf den Spuren der ehemaligen Grenze angeboten.
Tourist-Information Amt Neuhaus
Haus des Gastes
Am Markt 5,
19273 Amt Neuhaus
Tel. 038841 - 20747 Fax. 038841 - 61156
touristinfo(at)amt-neuhaus.de
Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue
Am Markt 1
29456 Hitzacker
Telefon: (0 58 62) 96 73-0
Telefax: (0 58 62) 96 73-20
E-Mail: info(at)elbtalaue.niedersachsen.de
www.elbtalaue.niedersachsen.de


