UN-Dekade Biologische Vielfalt ehrt "Lückenschluss Grünes Band"

Die Vereinten Nationen geben heute den Aktivitäten des BUND für das Grüne Band den Ritterschlag.

Am 2. Juni erhielt das BUND Projekt "Lückenschluss Grünes Band" von den Vereinten Nationen den Biodiversitäts-Ritterschlag. Es wurde zum "Offiziellen Projekt der UN-Dekade biologische Vielfalt" erklärt. Die Auszeichnung an das BUND-Projektteam Grünes Band überreichte Dr. Elsa Nickel, Leiterin der Naturschutzabteilung des Bundesumweltministeriums (links im Bild). Ort der Auszeichnung war das Grüne Band in der Allerniederung südlich von Oebisfelde in der Nähe von Wolfsburg.

Dr. Nickel überreicht die Auszeichung zum Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt an das BUND-Projektteam

Dr. Elsa Nickel zeigte in ihrer Auszeichnungsrede die weit über den Naturschutz hinausgehende Bedeutung des Projektes auf: "Die biologische Vielfalt zu schützen, bedeutet nicht nur, die Schönheit der Natur zu bewahren. Es bedeutet auch, die Grundlagen des Überlebens von uns allen zu sichern. Gerade in Zeiten, in denen uns Wirtschafts- und Außenpolitik stark in ihren Bann ziehen, sollten wir daran denken, dass ein vernünftiger Umgang mit der Natur die Grundlage für zukünftige Wirtschaftserfolge und ein friedliches Zusammenleben der Völker ist. Das Grüne Band ist hierfür ein starkes Symbol und die Bundesregierung dankt dem BUND dafür, dass er sich seit vielen Jahren für dessen Erhaltung und Pflege engagiert."

Die Auszeichnungsfeier war gleichzeitig Auftakt für die Aktivitäten in der Lückenschluss-Modellregion "Allerniederung-Oebisfelde" im Grünen Band, die im Lückenschluss-Projekt dank der Förderung über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des  Bundesumweltministeriums möglich sind. Ähnlich wie in der nördlichen Altmark soll es in der Allerniederung auch gelingen, das Grüne Band für Erholungssuchende und Touristen erlebbar zu machen und Synergien zwischen Naturschutz und nachhaltiger Regionalentwicklung zu nutzen.

 



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