POIs am Grünen Band

Alte Hansestadt Salzwedel
Fachwerkarchitektur und norddeutsche Backsteingotik mit imposanten Kirchenensembles prägen das Stadtbild von Salzwedel. Der Jeetzehafen mit dem Hansehof aus dem 15. Jahrhundert zeugt noch von der Zugehörigkeit Salzwedels zur Hanse. Auf einer Stadtführung durch Salzwedel bietet sich dem Besucher die über 8 km erhaltene Stadtmauer mit historischen Stadttoren, der Burggarten mit Resten der alten Burg, einmalig restaurierte Bürgerhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert sowie eine Reihe sehenswerter historischer Kirchen. Lohnend ist ein Besuch des Danneil-Museums, von wo aus auch geführte Touren auf ?Grenzwegen? ins Grüne Band um Salzwedel angeboten werden.
An einer speziellen literarischen Entdeckungsreise durch Salzwedel kann der Besucher auf der ?LiteraTour? teilnehmen. Gemeinsam wird die Stadt ?mit Schriftstelleraugen gesehen?. Nicht fehlen darf dabei ein Besuch in der Baumkuchenbäckerei, um die Salzwedeler Spezialität, den seit 150 Jahren über offener Flamme gebackene Baumkuchen zu verkosten.

Touristinformation Salzwedel
Neuperverstraße 29
29410 Salzwedel
Tel.: 03901 / 422438 oder 19433
Fax: 03901 / 31077
eMail: information(at)kultour-saw.de
Internet: www.kultour-saw.de

 

Stadt und Burg Lenzen
Die Stadt Lenzen an der Elbe lag bis 1976 im ehemaligen Sperrgebiet und war nur mit Passierschein erreichbar. Doch nicht erst nach dem zweiten Weltkrieg bildete die Elbe eine Grenze: Die über 1000-jährige Stadtgeschichte mit der ehemaligen slawischen Königsburg belegt, dass die Elbe schon immer ein Grenzfluss war. Die große Schlacht um Lenzen (929) zwischen Slawen und Sachsen zeigt dies eindrücklich. Im stadtgeschichtlichen Museum auf Burg Lenzen ist die große Schlacht in einem eindrucksvollen Diorame dargestellt.
Ein zentraler Anlaufpunkt für Besucher der Region ist das Besucherzentrum und Tagungszentrum des länderübergreifenden UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft in der historischen Burganlage. In einer modernen Ausstellung ist die Geschichte der Flusslandschaft Elbe von der Natur- zur Kulturlandschaft lebendig und ansprechend für die ganze Familie aufbereitet. Anschließend sollte ein Besuch des Burgturmes und ein Rundgang durch das historische Fachwerkstädtchen Lenzen eingeplant werden.

BUND Besucherzentrum Burg Lenzen
Burgstraße 3, 19309 Lenzen
Tel. 038792-1221
Fax: 038792-80 673
Info(at)burg-lenzen.de
www.burg-lenzen.de

 

Stadt Hitzacker (Elbe) im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue
Hitzacker ist Teil der deutschen Fachwerkstraße und liegt am niedersächsischen Elbufer auf einer Insel zwischen der Elbe und ihrem Nebenfluss Jeetzel.
Im Herzen der Stadt Hitzacker steht das Zollhaus aus dem Jahre 1589, heute Museum ?Altes Zollhaus?. In der Ausstellung ?GrenzenLos? erfährt der Besucher Wissenswertes über die wechselvolle Geschichte des vom Wasser umschlossenen und oft vom Elbstrom bedrohten Städtchens.
Eine spannende Zeitreise in die Archäologie bietet das Archäologische Zentrum Hitzacker. In Deutschlands erstem Freilichtmuseum der Bronzezeit bieten sich den Besuchern zahlreiche Möglichkeiten, selber aktiv zu werden, eine Nacht Nacht in einem der drei Langhäuser zu verbingen, die Kunst des prähistorischen Kochens erlernen oder mit Pfeil und Bogen ein Wildschwein erlegen.
Die traumhafte Umgebung von Hitzacker ist geprägt durch die weiten Überschwemmungsflächen des UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe. Radtouren auf dem Elbedeich, Schiffstouren oder geführte Wanderungen mit qualifizierten Landschaftsführern sind nur einige der möglichen Aktivitäten vor Ort.

Tourist-Information Hitzacker
Am Markt 7,
29456 Hitzacker (Elbe)
Tel.: 05862-969 70,
hitzacker(at)elbtalaue-wendland.de
www.elbtalaue.de

 

Festungsstadt Dömitz und "Dorfrepublik Rüterberg":
Eine weiter Perle entlang der Elbe bildet die Festungsstadt Dömitz mit hervorragend erhaltener Festungsanlage aus dem 16. Jahrhundert, die das stadtgeschichtliche Museum beherbergt. Beeindruckend ist in Dömitz auch die Ruine der ehemaligen Eisenbahnbrücke über die Elbe, die 1945 durch einen alliierten Luftangriff zerstört und wenig später endgültig stillgelegt wurde. Die Brücke wurde zum Symbol für Krieg und Teilung und die unterbrochenen Handelsbeziehungen.
Nahe der Stadt am Hochufer der Elbe liegt das Dörfchen Rüterberg auf dem Gebiet der ehemaligen DDR, heute Mecklenburg-Vorpommern. Der Alltag der Bewohner Rüterbergs war zu Zeiten der ehemaligen Grenze geprägt durch die etreme Lage des Dorfes: So war Rüterberg von drei Seiten durch die BRD ?eingekesselt? und deshalb komplett von Zäunen umschlossen. Die Einwohner lebten wie auf einer Insel mit einem ?Tor in die DDR?. Symbolisch wurde nach dem Mauerfall die ?freie Dorfrepublik? Rüterberg ausgerufen.
Eine weitere Besonderheit nahe der Festungsstadt ist die höchste Binnendüne des Elbetales bei Klein Schmölen. Die fast 40 m hohe Sanddüne liegt mitten im Naturschutzgebiet und kann auf ausgewiesenen Wegen erwandert werden.

Tourist-Information Dömitz
Rathausplatz 1
19303 Dömitz
Tel.: 03 87 58 / 2 21 12
Fax: 03 87 58 / 3 58 15
E-Mail: tourismus(at)doemitz.de