Grünes Band: Grenzen trennen. Natur verbindet!

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Der Eiserne Vorhang teilte Europa fast vier Jahrzehnte. Vom Eismeer bis ans Schwarze Meer verlief eine politische, ideologische und räumliche Barriere, deren Unmenschlichkeit sich am stärksten in Deutschland  zeigte: Stacheldraht, Mauern und Minen trennten Ost und West, Familien und Freunde. Diese unmenschliche Grenze gab der Natur Zeit sich zu regenerieren. Nicht nur in Deutschland, überall entlang der Grenzen blieben wertvolle Lebensräume als Refugium für seltene Pflanzen und Tiere erhalten. Über 12.500 km entlang des einstigen Eisernen Vorhangs, davon 1.393 km durch Deutschland, schlängelt sich der einzigartige Biotopverbund - eine Lebenslinie - das Grüne Band!

Schon 14 Jahre vor dem Fall des Eisernen Vorhangs wurden Experten des bayerischen Landesverbandes des BUND auf die Vogelwelt im innerdeutschen Grenzstreifen aufmerksam. Sie entdeckten eine große Vielfalt an Arten und Lebensräumen. Seit 1989 engagiert sich der BUND gemeinsam mit weiteren Organisationen und Behörden für den Erhalt des Grünen Bandes.


Ausgehend vom Grünen Band Deutschland hat sich die faszinierende Idee des Grünen Bandes Europa entwickelt. Das Grüne Band kann zu einem Rückgrat für ein ökologisches Netzwerk durch Europa werden. Zudem ist es ein Symbol für die Vereinigung zwischen Ost und West - für grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Das Grüne Band verbindet Menschen über Grenzen hinweg und zeigt, dass ein vereintes Europa nicht nur ein kulturelles Erbe, sondern auch ein gemeinsames Naturerbe hat.

Grünes Band in monotoner Agrarlandschaft, südliches Harzvorland, Mackenrode. Foto: K. Leidorf