Möchten Sie dem Ziegenmelker nachts begegnen?

Der nachtaktive Ziegenmelker

Wenn sie ein Geräusch wie bei einem Peitschenknall und ein markantes monotones Schnurren hören ist dieser seltene Geselle nicht weit. Und nicht nur dieser, auch weitere seltene Vogelarten wie Raubwürger, Braunkehlchen und Schwarzstorch geben sich im Grünen Band die Ehre.

Möchten Sie Raritäten wie Trollblume oder Küchenschelle nicht nur aus Büchern kennen? Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Blumen schmecken, wissen aber nicht, welche man essen kann? Geschulte Führer klären mit ihnen nicht nur solche Fragen, sondern können Sie auch auf die Spur von Luchs, Fischotter und Biber bringen. Die Fülle an wildlebenden Tier- und Pflanzenarten gewährt eine Vielfalt an Sinneseindrücken.


Da naturnahe Lebensräume im Grünen Band fließend ineinander übergehen bietet sich dem Betrachter ein ungewohnt harmonisches landschaftliches Erscheinungsbild. Die Farbe der Wildnis ist nicht leuchtgrün, rasengrün oder einheitsgrün - eher grünbraun oder altgrasgolden. Und sie ist nicht "hochglanzlackiert", sondern gepunktet, gefleckt, gewölkt, schattiert. Erleben auch Sie den seltsamen, stillen Zauber dieser Landschaften.

Hügel, Berge, sanfte Kuppen, raue Höhenzüge, ausgedehnte Heiden, Schiefer, Bergseen, Stauseen, gurgelnde Bäche, Flüsse, Feuchtwiesen und -wälder. Hoch oder tief, trocken oder nass, Norden oder Süden, Luchs oder Biber. Sie haben die Wahl.

Heidefläche im Grünen Band im Frankenwald/Thüringer Wald. Foto: S.Beyer