Rundlingsdörfer und Gastfreundschaft im Wendland

Rundlingsdörfer mit prächtigen Fachwerkbauten und alten Bäumen gibt es in vielen Teilen Norddeutschlands. Doch mit weit über 100 sind sie nirgends so zahlreich wie im Wendland. Kein Wunder also, dass ihnen in Lübeln ein eigenen Museum gewidmet ist und dass sie neben den Städten Lüchow und Hitzacker ein Teil der Deutschen Fachwerkstraße sind. Allgegenwärtig ist im Wendland als ehemaliger Grenzkreis natürlich auch Deutschlands Teilung und Wiedervereinigung, etwa im Grenzlandmuseum Göhr/Schnega, am ehemaligen Grenzübergang Bergen/Dumme oder im nördlich der Landgraben-Dumme-Niederung gelegenen Museum Wustrow.

In Süd-Nord-Richtung folgt der Vier-Länder-Grenzradweg dem Verlauf der Jeetzel und führt dabei durch den Drawehn, eine Hügellandschaft mit Wäldern, Wiesen und Äckern. Trockentäler stehen hier im Kontrast zum Hohen Mechtin, der mit 142 Metern höchsten Erhebung der Region. Besonderes Zeichen der Gastfreundschaft der Wendländer sind die extra ausgewiesenen Radhaltestellen, private Gärten und Höfe, die Reisenden als Orte der Rast und Ruhe dienen und deren Besitzer mit Rat und Tat weiterhelfen. 

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